Erfolg für Projektleitungen am FGZ-Standort Frankfurt!

Mit gesellschaftlichem Wandel und seinen möglichen Auswirkungen für Einzelne sowie die Gesellschaft insgesamt beschäftigt sich ab Herbst die neue DFG-Forschungsgruppe „Rekonfiguration und Internalisierung von Sozialstruktur“ („Reconfiguration and Internalization of Social Structure“, RISS), auch unter Beteiligung von FGZ-Wissenschaftler:innen: Daniela Grunow, Co-Sprecherin unseres Frankfurter Standorts, ist Sprecherin der Forschungsgruppe. Richard Traunmüller, der ebenfalls am Frankfurter FGZ-Standort forscht, ist Co-Sprecher.

Weitere Informationen zur Forschungsgruppe

FGZ-Jahreskonferenz am Standort Frankfurt

08. JULI UND 09. JULI 2021
Veranstaltung

Wir durchleben eine epochale Krise, deren Dimensionen erst nach und nach sichtbar werden. In einer solchen Zeit, in der es darum geht, eine existenzielle Bedrohung abzuwenden und Solidarität zu üben, wird der soziale Zusammenhalt intensiv beschworen. Aber was genau heißt dabei Zusammenhalt, und woraus speist er sich in unterschiedlichen Kontexten? Ist die Kooperationsbereitschaft in der Krise beispielsweise eine Konsequenz des Vertrauens in zentrale politische Institutionen – das von den politischen Einstellungen der Betroffenen abhängt – oder ergibt sie sich aus Gefühlen der Verbundenheit auf lokaler oder regionaler Ebene, die weniger politisiert sind? Kehrt in der Krise die praktisch wirksame Idee einer nationalen „Schicksalsgemeinschaft“ zurück oder offenbaren sich hier die Muster neuartiger Solidaritätsbeziehungen, die nicht entlang staatlicher Grenzen verlaufen?

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Zivilgesellschaftliches Netzwerk Paulskirche plant “Frankfurter Tage der Demokratie”

Mit vielfältigen Initiativen zur Stärkung und Weiterentwicklung der Demokratie bringt sich die Frankfurter Zivilgesellschaft in die Feierlichkeiten zum 175-jährigen Jubiläum der ersten deutschen Nationalversammlung ein. Ein Zusammenschluss aus unterschiedlichen Akteur:innen und Institutionen hat Anfang April das Netzwerk Paulskirche – Demokratie im Kommen gegründet. Das Netzwerk will das Jubiläum der Paulskirchen-Versammlung von 1848 zum Anlass nehmen, um Demokratie als konkrete Lebensform zu stärken und mit Blick auf die neuen globalen Herausforderungen zu erweitern.

Zu den Initiator:innen des Netzwerks gehören neben dem Frankfurter Teilinstitut des FGZ unter anderem die Stiftung medico international, der Verein „mehr als wählen“, das Institut für Sozialforschung, der Forschungsverbund Normative Ordnungen, die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung sowie die Forschungsstelle Demokratische Innovationen.

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Freiheit und Leben: Wege aus dem Ausnahmezustand? Debattenreihe „Kontrovers: Aus dem FGZ“ gestartet

Am 25. März 2021 fand der Online-Auftakt von „Kontrovers: Aus dem FGZ“ statt. In der klassisch gehaltenen Debattenreihe des Frankfurter Standorts werden Themen und Thesen aus der Forschung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in öffentlichen Debatten zu kontroversen Positionen zugespitzt, der Öffentlichkeit vermittelt und zur Diskussion gestellt. 

In der Auftaktveranstaltung debattierten Prof. Dr. Elvira Rosert und Prof. Dr. Uwe Volkmann unter der Moderation von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Professorin für Internationale Beziehungen an der Goethe-Universität Frankfurt sowie Mitglied des FGZ-Sprecher:innenrats , unter dem Titel „Freiheit und Leben: Wege aus dem Ausnahmezustand?“ vor circa 90 Zuschauer:innen die aktuelle Lage in der Corona-Pandemie.

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Kontrovers: Aus dem FGZ – „Freiheit und Leben: Wege aus dem Ausnahmezustand?“

25. MÄRZ 2021
18:30 – 20:00 Uhr

Veranstaltung

Am 25. März um 18.30 Uhr diskutieren Prof. Dr. Uwe Volkmann, Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt und Mitglied des FGZ, und Prof. Dr. Elvira Rosert, Juniorprofessorin für Politikwissenschaft, insbes. Internationale Beziehungen an der Universität Hamburg und am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) sowie Co-Autorin des No-Covid-Strategiepapiers, über „Freiheit und Leben: Wege aus dem Ausnahmezustand?“. Moderieren wird die Diskussion zu der hochaktuellen und durchaus polarisierenden Frage Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Professorin für Internationale Beziehungen an der Goethe-Universität Frankfurt, Mitglied und Sprecherin des FGZ und Co-Sprecherin des Forschungsverbunds Normative Ordnungen der Goethe-Universität.

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[Open Access] Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Ein interdisziplinärer Dialog

Nicole Deitelhoff, Olaf Groh-Samberg, Matthias Middell (Hg.)

Begriff und Vorstellung des „Gesellschaftlichen Zusammenhalts“ deuten auf einen komplexen Gegenstand, der in all seinen Facetten von einer einzigen Disziplin kaum gefasst werden kann. Um die sozialen Herausforderungen der Gegenwart zu analysieren, ist daher ein interdisziplinäres Zusammenwirken erforderlich. Das im Jahr 2020 gegründete Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt nimmt diese Aufgabe an. Die Autor*innenInnen dieses Bandes gehen den Leitfragen des Instituts nach Begriff, Entstehungsbedingungen, Gefährdungen und Wirkungen des gesellschaftlichen Zusammenhalts nach. Die Themen reichen von neuen sozialen Konflikten über das Auseinanderdriften von Stadt und Land bis hin zum Populismus und zunehmenden Antisemitismus. Das Thema wird dabei auch im internationalen und historischen Vergleich verfolgt.

Publikationsdetails und Downloads finden Sie hier.

„Zusammenhalt, Vertrauen, Integration und Solidarität: Interdisziplinäre Perspektiven auf Grundbegriffe des FGZ“

Auftaktveranstaltung von Cluster 1 und des Theoriekolloquiums

26. NOVEMBER UND 27. NOVEMBER 2020
Veranstaltung

Zum Auftakt der theoretischen Arbeit im Rahmen von Cluster 1 des FGZ organisieren wir einen zweitägigen Workshop zu „Zusammenhalt, Vertrauen, Integration und Solidarität: Interdisziplinäre Perspektiven auf Grundbegriffe des FGZ“. Der Workshop wird am 26. und 27. November 2020 an der Goethe-Universität Frankfurt als Onlineveranstaltung stattfinden.

Die Tagung ist als Auftaktveranstaltung des institutsübergreifenden Theoriekolloquiums angelegt, das der Standort Frankfurt für Cluster 1 gemeinsam mit dem Forschungsprojekt von Rainer Forst organisiert. Die Vorträge sollen den Diskussionsstand einer Disziplin zum Begriff des Zusammenhalts und einem oder mehrerer Nachbarbegriffe problemorientiert für die Zwecke des FGZ wiedergeben. Ziel ist es, für das Theoriekolloquium einen gemeinsamen Diskussionstand herzustellen und theoretische Desiderate zu identifizieren. Zum Abschluss sollen das zukünftige Format und Arbeitsprogramm des Theoriekolloquiums diskutiert und mögliche gemeinsame Projekte geplant werden.

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